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Corona Schnelltests
Hier finden Sie unser aktuelles Angebot zu Corona Laien- und Schnelltests. 
Alle angebotenen Tests sind BfArM zertifiziert.

Corona Schnelltests Auswahlhilfe

Um Infektionsketten zu durchbrechen und so die Verbreitung des Coronavirus einzudämmen ist es wichtig, weitreichend zu testen. Dafür bieten wir Ihnen in unserem Shop eine Auswahl an Antigen-Schnelltests und Selbsttests an. Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtert haben wir Ihnen einige Merkmale zusammengestellt, die Sie bei den Corona-Tests beachten sollten.


Arten von Tests:

Es gibt verschiedene Arten von Tests, PCR-, Selbst- und Antigen-Schnelltests. Bei uns im Shop finden Sie eine große Auswahl an Selbsttests für Laien und Antigen- Schnelltests für geschultes Personal.

PCR-Tests:

Diese Art von Corona-Tests wird durch medizinisches Personal durchgeführt. Sie nehmen einen Abstrich aus dem Mund-, Nasen- oder Rachenraum, welcher dann zur Auswertung in ein Labor geschickt wird. PCR-Tests haben die niedrigste Fehlerrate, deshalb werden sie vor allem verwendet, wenn Sie Covid-19 Symptomen haben oder, wenn Ihnen ein positiver Antigen-Schnelltest oder Selbsttest vorliegt.

Antigen-Schnelltests (Point of Care Tests (PoC)):

Diese Tests erfolgen durch geschultes Personal. Auch hier wird ein Nasen- oder Rachenabstrich durchgeführt, jedoch findet die Auswertung vor Ort statt und Sie erhalten das Ergebnis schneller, in der Regel innerhalb von 15-20 Minuten. Verwendet werden Antigen- Schnelltests unter anderem in Testzentren, aber auch Schulen, Pflegeheime und Krankenhäuser setzen häufig auf diese Art von Tests.

Selbsttests (Point of Care Tests (PoC)):

Selbsttests benötigen kein geschultes Personal, sondern können von Privatpersonen selbstständig durchgeführt werden. Hierfür müssen Sie ebenfalls einen Nasenabstrich machen oder Sie verwenden Speichel. Auch diese Tests sind in Schulen beliebt und werden zudem verwendet, wenn Privatpersonen sicherstellen wollen nicht infiziert zu sein. Ein Vorteil ist, dass Sie auch hier ein schnelles Testergebnis erhalten.

Antikörper-Schnelltests:

Sie fragen sich, ob Sie bereits unbemerkt Covid-19 mit einem schwachen Verlauf hatten? Dann ist ein Antikörpertest genau das richtige für Sie. Dieser Test gibt Ihnen Auskunft darüber, ob Sie bereits mit Covid-19 infiziert waren und, ob Sie dadurch bereits immun gegen das Virus sind. Antikörper-Tests können beim Arzt durchgeführt werden, der Ihre Probe zur Untersuchung ins Labor schickt. Es gibt jedoch auch Antikörper-Schnelltests bei denen Sie sich selbst Blut abnehmen, etwa durch einen Stich mit einer Nadel und dieses dann in ein Labor schicken oder Tests, bei denen Sie das entnommene Blut in eine Testkassette geben und es direkt vor Ort ausgewertet wird.


Durchführung:

Um die Antigen-Schnelltests und die Selbsttests durchzuführen, gibt es einige verschiedene Methoden. Neben den klassischen Nasen- und Rachenabstrichen gibt es mittlerweile auch Spuck- und Lollipop Tests. Informieren Sie sich hier, wie die einzelnen Varianten funktionieren.

Nasenabstrich:

Diese Art des Abstrichs ist besonders angenehm, da Sie das Stäbchen nur circa 2,5 cm in die Nase einführen müssen. Zudem ist der Nasenabstrich vor allem für Privatpersonen leichter durchführbar.

Rachenabstrich:

Rachenabstriche werden in der Regel von Ärzten und geschultem Personal durchgeführt. Die Probe wird im Rachen entnommen, weshalb das Stäbchen entweder durch die Nase oder den Mund bis zu 7 cm eingeführt werden muss. Der Vorteil dieser Art des Abstrichs ist die Genauigkeit des Testergebnisses.

Speicheltest/ Spucktest:

Ganz ohne Stäbchen funktionieren Spucktests. Bei dieser angenehmen Art des Testens müssen Sie lediglich in einen Trichter spucken, sodass ihr Speichel in ein Proberöhrchen gelangt.

Lollipop Test:

Bei diesem Test handelt es sich ebenfalls um einen Speicheltest. Sie müssen hierbei den Schwamm in den Mund führen und etwa eineinhalb Minuten lutschen, bis dieser sich mit Speichel gefüllt hat. Ein Vorteil ist, dass diese Art des Testens auch gut für Kleinkinder geeignet ist.


Listungen:

Bevor Corona Tests auf den Markt kommen, gibt es einige Stellen, die Anforderungen an die Tests stellen. Diese müssen erfüllt werden, bevor die Produkte gelistet oder zugelassen werden.

BfArM (Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte):

Das Institut veröffentlicht eine Liste, die fortlaufend ergänzt wird. Auf dieser Liste stehen Corona-Tests bei denen die Angaben, die der Hersteller macht, mit den Kriterien übereinstimmen, die das Paul-Ehrlich-Institut zusammen mit dem Robert-Koch-Institut als Mindeststandards für Corona-Tests festgelegt hat. Jedoch müssen die Hersteller sich selbst beim BfArM melden, um in die Liste aufgenommen werden zu können, was dazu führt, dass nicht alle in Deutschland verfügbaren Corona-Tests sich auf dieser Liste befinden.

WHO (Weltgesundheitsorganisation):

Die WHO hat einige Anforderungen an die Genauigkeit festgelegt, die die Corona-Schnelltests erfüllen sollten. So sollen Sie beispielsweise eine Sensitivität von mindestens 80% haben, also bei mindestens 80 von 100 Infizierten ein positives Testergebnis anzeigen. Zudem sollten sie eine Spezifität von mindestens 97% haben und somit mindestens 97 von 100 gesunden Getesteten ein negatives Ergebnis anzeigen.

FDA (Food and Drug Administration):

Die FDA ist eine US-amerikanische Behörde, die unter anderem dafür zuständig ist, medizinische Produkte zuzulassen und zu überwachen. Darunter fallen auch die Tests für SARS-CoV-2.


Zertifizierungen:

Auch für die Zertifizierungen gibt es unabhängige Stellen, die die Einhaltung gewisser notwendiger Anforderungen an die Schnelltests überprüfen.

CE:

Diese Kennzeichnung gibt an, dass der Corona-Test in der EU verkauft werden darf, da der Hersteller in einem standardisiertem Bewertungsverfahren bewiesen hat, dass sein Produkt die in der EU geltenden Anforderungen bezüglich Sicherheit, Gesundheitsschutz und Umweltschutz befolgt.

TÜV:

Der TÜV kann bei dem Verfahren zur Kontrolle der Qualität der Produkte als unabhängige Prüfstelle fugieren. Dass ein Test durch den TÜV geprüft wurde, können Sie an der vierstelligen Nummer hinter der CE Kennzeichnung erkennen.


Diagnostische Sensitivität und Spezifität:

Die Genauigkeit mit der die Schnelltests funktionieren, wird mit Hilfe von Sensitivität und Spezifität bestimmt.

Sensitivität/Empfindlichkeit:

Die Sensitivität gibt an, ob eine infizierte Person ein positives Testergebnis erhält. Bei einer Sensitivität von 97% bedeutet dies, dass von 100 Infizierten 97 identifiziert werden und drei nicht. Für diese drei Personen ist das Ergebnis also „falsch-negativ“.

Spezifität:

Die Spezifität gibt Auskunft darüber, ob der Test Gesunde als solche identifiziert und das Testergebnis somit negativ ist. Bei einer Spezifität von 99% werden somit von 100 gesund Getesteten 99 als solche erkannt und 1 Person erhält fälschlicherweise ein positives Ergebnis, ohne infiziert zu sein. Dies nennt man ein „falsch-positives“ Testergebnis.


Kreuzreaktionen:

Diese können unter anderem bei Antikörper-Tests auftreten. Dabei reagiert der Test nicht auf Grund von SARS-CoV-2, sondern wegen Viren, die diesem sehr ähnlich sind.